Erwachsene Person steht ruhig neben einem Pferd, von hinten aufgenommen, weicher Stallhintergrund

Reittherapie für Erwachsene, was wirklich gemeint ist

Wenn Sie nach "Reittherapie für Erwachsene" suchen, sind Sie nicht allein. Was viele dabei nicht wissen: das ist keine eigene Therapieform. Je nachdem, was Sie suchen, kommen unterschiedliche Disziplinen und Qualifikationen in Frage.

Diese Seite soll Ihnen helfen zu sortieren. Am Ende verlinken wir Sie an die jeweils passende Indikations-Seite weiter, damit Sie nicht in einem allgemeinen Text hängen bleiben, der für Ihre Situation zu unspezifisch ist.

Auf einen Blick
  • Reittherapie für Erwachsene ist kein einheitliches Angebot, sondern eine Sammelbezeichnung für mehrere Disziplinen.
  • Welche passt, hängt vom Anliegen ab: psychisch, neurologisch, pädagogisch oder körperlich.
  • Erwachsene bringen Reflexionsfähigkeit und Sprache mit, das verändert das Setting deutlich.
  • Die gesetzliche Krankenkasse zahlt in der Regel nicht. Selbstzahler-Kosten liegen meist zwischen 60 und 100 Euro pro Stunde.

Ich bin Reittherapeutin in Niederkrüchten. Etwa die Hälfte meiner heutigen Klientinnen und Klienten sind erwachsen, das hat sich über die Jahre verschoben. Anfangs kamen vor allem Kinder, heute sehe ich genauso oft Mittvierziger im Burn-out, Mütter nach einer MS-Diagnose oder Menschen, die nach einem schweren Lebensereignis wieder zu sich finden wollen. Reittherapie ist nicht für jeden das Richtige und sie ersetzt keine andere Behandlung. Sie kann aber ein wichtiger Baustein sein.

Wer kommt zu uns als Erwachsene oder Erwachsener

Die Anliegen sind so unterschiedlich wie die Menschen. Ich versuche hier, die typischen Wege zu sortieren, mit Verweis auf die jeweils detaillierten Seiten unseres Verzeichnisses.

Anliegen und passende Wege
  • Stress, Burn-out und chronische Erschöpfung. Eine der häufigsten Gruppen. Hier passt häufig Reittherapie im engeren Sinn, oft kombiniert mit Coaching-nahen Elementen. Wer schon eine ärztliche oder psychotherapeutische Krankschreibung hat, sollte die Reittherapie mit der behandelnden Stelle abstimmen, sie ist eine Ergänzung, keine Alternative.
  • Depression und Angststörungen. Für diese Anliegen brauchen Sie Anbieter mit psychotherapeutischer oder psychologischer Grundausbildung. Reittherapie kann begleitend zu einer laufenden Psychotherapie wirken, etwa wenn klassische Gesprächssettings an Grenzen kommen. Mehr Details unter Reittherapie bei Depression.
  • Trauma und PTBS. Hier ist die Qualifikation der Therapeutin besonders wichtig. Eine traumapädagogische oder traumatherapeutische Zusatzausbildung sollte vorhanden sein, sonst kann eine Stunde im Stall im schlechtesten Fall destabilisieren. Wir haben dazu eine eigene Seite mit deutlich mehr Tiefe unter Reittherapie bei Trauma und PTBS.
  • Neurologische Erkrankungen: Multiple Sklerose, Schlaganfall-Reha, Parkinson. Hier geht es um Bewegung, Gleichgewicht, Tonusregulation. Das ist die klassische Domäne der Hippotherapie, durchgeführt von Physiotherapeutinnen mit Zusatzausbildung, in der Regel auf ärztliche Verordnung. Mehr unter Hippotherapie bei MS und neurologischen Diagnosen.
  • ADHS bei Erwachsenen. ADHS verschwindet nicht mit dem 18. Geburtstag. Viele bekommen die Diagnose erst spät, oft im Kontext eigener Kinder. Hier passt Reittherapie im engeren Sinn oder heilpädagogisch geprägte Angebote. Mehr unter Reittherapie bei ADHS.
  • Autismus-Spektrum bei Erwachsenen. Eine Gruppe, die immer sichtbarer wird. Viele Frauen, viele hochfunktionale Menschen bekommen die Diagnose erst Mitte 30 oder später. Reittherapie kann hier wertvoll sein, weil die Kommunikation mit dem Pferd ohne soziale Mehrdeutigkeiten auskommt. Details unter Reittherapie bei Autismus-Spektrum.
  • Demenz im frühen Stadium. Eine kleinere, aber wichtige Gruppe. Hier braucht es Anbieter mit gerontopsychiatrischer Erfahrung. Wir bauen dazu noch einen eigenen Bereich auf, sprechen Sie uns gern an.
  • Chronische Schmerzen und Rückenprobleme. Bei spezifischen körperlichen Diagnosen ist Hippotherapie eine Option, bei unspezifischen Rückenschmerzen sind Physiotherapie oder Bewegungstherapie häufig zielführender.

Welche Disziplin passt zu welchem Anliegen

Die Begriffe rund um Therapie mit Pferden sind in Deutschland nicht eindeutig geschützt. Das ist verwirrend, also hier die Sortierung in Kurzform. Ausführlicher steht das im Glossar.

Hippotherapie

Hippotherapie ist eine physiotherapeutische Behandlung auf neurologischer Indikation, in der Regel auf ärztliche Verordnung. Sie wird ausschließlich von Physiotherapeutinnen oder Physiotherapeuten mit Zusatzausbildung durchgeführt. Bei Erwachsenen typische Indikationen: Multiple Sklerose, Zustand nach Schlaganfall, Parkinson, Querschnittssymptomatik, bestimmte orthopädische Diagnosen. Im Sattel sitzt der Patient passiv, die Bewegung des Pferdes ist das therapeutische Werkzeug.

Reittherapie im engeren Sinn

Reittherapie im engeren Sinn wird in der Regel von Therapeutinnen und Therapeuten mit psychotherapeutischer oder psychologischer Grundausbildung angeboten, ergänzt durch eine Ausbildung beim Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten (DKThR) oder vergleichbar. Schwerpunkt ist die psychische Gesundheit. Erwachsene mit Depression, Angst, Trauma, ADHS oder Identitätsfragen sind hier oft richtig.

Heilpädagogisches Reiten

Heilpädagogisches Reiten (HpR), Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd (HpV). Hier arbeiten Heilpädagoginnen, Sozialpädagogen oder Erzieherinnen mit Zusatzausbildung. Schwerpunkt: pädagogisch-entwicklungsorientiert. Bei Erwachsenen seltener das passende Format, Ausnahme sind Erwachsene mit deutlicher Entwicklungsverzögerung oder Lernbehinderung.

Reitpädagogik und Coaching

Reitpädagogik und Pferdegestütztes Coaching sind keine Therapieformen. Sie können bei beruflichen Fragen oder zur persönlichen Standortbestimmung wertvoll sein. Wer unter einer diagnostizierten Erkrankung leidet, sollte therapeutische Angebote suchen.

Was bei Erwachsenen anders ist

Erwachsene Klientinnen und Klienten bringen Dinge mit, die bei Kindern selten eine Rolle spielen. Das verändert das Setting in mehreren Punkten.

Erwachsene Hand am Lederfuehrstrick an einem ruhigen Pferd, warmes Stalllicht

Mehr Selbstbestimmung, weniger Pädagogik

Ich erkläre weniger, ich frage mehr. Wer mit 47 in den Stall kommt, hat ein Leben hinter sich. Mein Job ist, einen Raum anzubieten, in dem etwas möglich wird, das vorher nicht möglich war.

Sprache und Reflexion

Mit Erwachsenen kann ich nach einer Übung reden, gemeinsam einordnen. Kinder spüren oft erst zuhause, dass etwas in Bewegung gekommen ist. Erwachsene formulieren das im Moment, das ist therapeutisch ein anderes Werkzeug.

Schwere Geschichten

Wer als Erwachsener kommt, kommt oft nicht wegen einer akuten Krise, sondern wegen einer Belastung, die sich über Jahre aufgebaut hat. Trauma, Verlust, lange Krankheitsphasen, Berufsbelastungen. Das Setting muss sicher sein. Eine Reittherapeutin ohne traumapädagogische Erfahrung gehört nicht in solche Themen.

Körperliche Voraussetzungen

Bei Kindern sind 25 Kilogramm das Thema, bei Erwachsenen oft 90 oder mehr. Das ist kein Tabu, das besprechen wir offen. Dazu gleich mehr.

Reiterfahrung ist keine Voraussetzung

Viele Stunden finden am Boden statt, beim Putzen, beim Führen. Wer aufsteigen möchte, kann das tun. Wer nicht möchte, muss nicht.

Wie eine Stunde aussieht

Der typische Ablauf bei mir, mit dem Hinweis, dass jede Praxis das anders gestaltet.

Erwachsene Person geht mit einem ruhigen braunen Pferd am Strick ueber eine weite Wiese, von hinten

Anamnese und Schnuppertermin

Eine erste Stunde ist immer ein Schnuppertermin. Sie kommen an, wir sprechen 20 oder 30 Minuten. Was bringt Sie her, was haben Sie schon versucht, gibt es eine ärztliche oder psychotherapeutische Begleitung, welche körperlichen Themen sollte ich kennen. Diese Anamnese ist ernst, ich notiere mit, ich frage nach.

Erstkontakt mit dem Pferd

Danach gehen wir zum Pferd. Beim ersten Termin reite ich niemanden gleich an. Wir gehen in den Stall, schauen die Tiere an, ich erkläre, mit welchem Pferd ich für Sie arbeiten würde und warum. Sie streicheln, riechen, hören. Für viele Erwachsene ist das ein längst vergessenes Erleben.

Bodenarbeit beim ersten Termin

Wenn alles passt, machen wir am ersten Termin etwas Bodenarbeit. Putzen, Halfter anlegen, das Pferd führen. Wie nahe lassen Sie das Tier an sich heran? Wo werden Sie unsicher? Ich sage am Ende ehrlich, ob ich glaube, dass wir gemeinsam arbeiten können.

Folgestunden und Wirkung

In den folgenden Stunden geht es dann tiefer. Je nach Anliegen Bodenarbeit, geführtes Reiten, Übungen zur Körperwahrnehmung, manchmal längere Phasen, in denen einfach gar nichts passiert außer dass jemand neben einem Pferd steht und atmet. Was nach außen wie wenig aussieht, ist oft das Wertvollste. Wirkungen zeigen sich erfahrungsgemäß nach drei bis sechs Monaten regelmäßiger Arbeit.

Körperliche Voraussetzungen ehrlich besprochen

Das ist der Abschnitt, vor dem viele zurückschrecken, deshalb hier offen.

Körperliche Voraussetzungen
  • Gewicht. Ein zierlicher Haflinger trägt etwa 75 bis 80 Kilogramm gut, ein kräftiger Warmblüter eher 100, ein robuster Kaltblutmix mehr. Faustregel: etwa 15 bis 20 Prozent des Pferdegewichts als Tragkraft. Wer über dem Limit liegt, hat Optionen: Bodenarbeit, Longe ohne Reiter, später vielleicht Aufstieg, wenn sich das Bild ändert.
  • Beweglichkeit. Wer Knie- oder Hüftprobleme hat, kommt aufs Pferd nicht immer leicht hinauf. Es gibt Aufstiegshilfen, Plattformen, Treppen. In Hippotherapie-Praxen ist das Standard.
  • Allergien. Heu, Pferdehaar, Hausstaubmilben im Stall. Sprechen Sie das vorher an. Manchmal ist ein offenes Setting im Sommer auf dem Reitplatz besser als die Halle.
  • Medikamente. Wer Beta-Blocker, Antidepressiva oder muskelentspannende Medikamente nimmt, soll das wissen lassen, damit ich Übungen anpassen kann.
  • Schwangerschaft. Reiten in der Schwangerschaft ist nicht pauschal verboten, aber spezifisch zu klären. Bodenarbeit ist meist möglich, im Sattel braucht es Rücksprache mit Ärztin oder Hebamme.

Was Reittherapie nicht ersetzt

Mir ist dieser Abschnitt wichtig, weil ich manchmal Menschen begegne, die in einer Erschöpfung sind und hoffen, dass das Pferd alles wendet. Es wendet nicht alles, und es soll auch nicht.

Ärztliche Behandlung

Ärztliche Behandlung. Eine Reittherapeutin ist keine Ärztin und stellt keine Diagnose. Bei neurologischen Erkrankungen ist eine neurologische Anbindung Pflicht, bei körperlichen Symptomen die hausärztliche Abklärung.

Psychotherapie

Psychotherapie. Wer an einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung leidet, sollte eine kassenfinanzierte Verhaltenstherapie oder Tiefenpsychologie nicht durch Reittherapie ersetzen. Reittherapie kann ergänzen. Sie ersetzt nicht.

Physiotherapie

Physiotherapie. Bei orthopädischen oder rehabilitativen Themen ist Physiotherapie die Hauptschiene. Hippotherapie ergänzt punktuell.

Medikation

Medikation. Wer auf antidepressive, neurologische oder analgetische Medikation eingestellt ist, sollte die nicht ohne Rücksprache reduzieren, weil eine Reittherapie gut tut.

Reittherapie ist kein Wundermittel. Sie ist ein zusätzlicher Raum, in dem manchmal etwas möglich wird, das in anderen Räumen verschlossen geblieben ist.

Wer zahlt das

Die kurze Antwort ist unbequem: die gesetzliche Krankenkasse zahlt Reittherapie für Erwachsene in der Regel nicht. Die längere Antwort, inklusive aller Sonderwege, steht in unserem Erstattungs-Guide.

Die wichtigsten Wege bei Erwachsenen. Eingliederungshilfe nach SGB IX: Wenn eine wesentliche oder drohende Behinderung anerkannt ist, kann Reittherapie über das Sozialamt finanziert werden. Voraussetzung ist ein anerkannter Hilfebedarf, in der Regel ein Schwerbehindertenausweis oder eine fachärztliche Stellungnahme. Berufsgenossenschaft: Bei einem anerkannten Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit kommen Reha-Leistungen mit Pferd in Betracht. Private Krankenversicherung: Bei Hippotherapie auf ärztliche Verordnung übernehmen manche PKV-Tarife einen Teil, das ist tarifabhängig und vorher zu klären. Selbstzahler: Der häufigste Weg. Realistische Kosten liegen zwischen 60 und 100 Euro pro Stunde.

Manchmal lohnt sich ein Antrag bei einer Stiftung, etwa bei MS oder Parkinson. Wichtig: vorher nachfragen, nicht im Nachhinein. Rechnungen, die nicht angekündigt sind, werden selten erstattet.

Erwachsene führt ein Pferd in ruhiger Stallsituation, von der Seite, weiches Tageslicht

Wie finden Sie den passenden Anbieter

In unserem Verzeichnis können Sie nach Zielgruppe und Indikation filtern. Wichtig: Nicht jede Reittherapeutin arbeitet mit Erwachsenen. Manche Praxen sind komplett auf Kinder und Jugendliche ausgerichtet, mit kleinen Ponys, kindgerechtem Setting und Pädagogik im Vordergrund. Das ist für Erwachsene oft nicht das Richtige.

Worauf Sie achten sollten. Pferdegröße und Tragfähigkeit: Fragen Sie konkret, welche Pferde im Einsatz sind und ob Erwachsene draufkommen. Qualifikation der Therapeutin: Bei psychischen Anliegen eine therapeutische Grundausbildung, bei neurologischen Diagnosen eine physiotherapeutische, bei Trauma eine entsprechende Zusatzausbildung. Erfahrung mit Ihrer Indikation: Fragen Sie offen, wie viele Klientinnen mit Ihrer Diagnose betreut werden. Anfahrt: Eine Stunde einmal pro Woche ist machbar, mehr als 90 Minuten halten die wenigsten lange durch.

Anbieter für Erwachsene finden

Im Verzeichnis sehen Sie auf einen Blick, welche Anbieter mit Erwachsenen arbeiten, welche Qualifikation sie mitbringen und in welchem Umkreis sie tätig sind.

Reittherapeut*innen für Erwachsene finden

Häufige Fragen

Ab welchem Alter spricht man von "Erwachsenen"? In der Regel ab 18. Manche Praxen sehen Jugendliche und junge Erwachsene als Übergangsgruppe.

Gibt es ein maximales Gewicht? Keine allgemeine Grenze, sondern eine pferdeabhängige. Richtwert sind 15 bis 20 Prozent des Pferdegewichts. Bis etwa 90 Kilogramm finden sich fast überall passende Pferde. Über 100 Kilogramm wird die Auswahl kleiner, ist aber lösbar, manchmal mit Kaltblütern oder Robustpferden.

Muss ich reiten können? Nein. Viele Erwachsene fangen ohne jede Vorerfahrung an. Wer Höhenangst oder körperliche Einschränkungen hat, kann komplett am Boden arbeiten.

Kann ich kommen, auch wenn ich keine Diagnose habe? Reittherapie im engeren Sinn setzt einen therapeutischen Anlass voraus, das muss aber keine schwere Diagnose sein. Wer einfach Lust auf Pferdekontakt hat, ist im Bereich Reitpädagogik oder Coaching besser aufgehoben.

Ist das Coaching oder Therapie? Therapie behandelt Krankheitswert, Coaching unterstützt bei Entwicklungsfragen ohne Krankheitswert. Wer sich unsicher ist, fragt nach: Welche Grundausbildung hat die Therapeutin, ist sie zur Behandlung psychischer Erkrankungen berechtigt?

Was kostet eine Stunde? In Deutschland zwischen 60 und 100 Euro pro Einzelstunde, abhängig von Region, Qualifikation und Setting.

Kann ich die Kosten steuerlich absetzen? In bestimmten Fällen ja, als außergewöhnliche Belastung. Voraussetzung ist meist eine ärztliche Verordnung oder ein dokumentierter therapeutischer Anlass. Sprechen Sie das mit Ihrem Steuerberater ab.

Was ich Ihnen mitgeben möchte

Wenn Sie diese Seite zu Ende gelesen haben, hoffe ich, dass eines hängenbleibt: "Reittherapie für Erwachsene" ist kein Etikett, hinter dem ein fertiges Angebot wartet. Es ist ein Türöffner zu mehreren Wegen, von denen Sie einen genauer prüfen sollten. Was zu Ihnen passt, hängt von Ihrer Geschichte ab, von Ihrem Anliegen, von Ihrer Region und manchmal auch davon, welches Pferd Ihnen in einer Schnupperstunde begegnet.

Ich sehe in meiner Praxis seit Jahren, dass Erwachsene oft mit großem Vorbehalt kommen. "Ich bin doch zu alt, ich bin doch zu schwer, ich war nie sportlich." Und dann stehen sie nach drei Monaten neben einem Pferd und atmen anders. Das ist kein Wunder. Es ist ein Raum, in dem manchmal etwas möglich wird, das woanders nicht möglich war. Wenn Ihnen das jetzt zu pathetisch klingt, ist das in Ordnung. Es ist nicht für jeden. Aber für viele.


Weiterführend


Hinweis

Dieser Artikel ist eine fachliche Erfahrungsdarstellung und ersetzt keine ärztliche, psychotherapeutische oder physiotherapeutische Behandlung. Bei medizinischen Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt.

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